Mittwoch, 21. Mai 2014

A Trip To London Part I

Anfang des Jahres war ich für knapp eine Woche in London um einen der (soweit mir bekannt) besten Menschen auf diesem Planeten anlässlich ihres Geburtstags zu besuchen. Das war schön. Also: der Besuch war schön. London selbst gefiel mir so lala. Sehr groß, sehr interessant, aber in der Gesamtwirkung doch eher so, als hätte sich ein brutales Modernitäts-Monster mit aller Gewalt in die Eingeweide einer schönen Stadt mit hübsch-historischen Häuschen gegraben.

Natürlich war ich nicht allein in London, meine Kamera war auch mit dabei. Sightseeing an sich ist in der Regel nicht mein Ding, aber when in Rome, do as the Londoners do...oder so. Also habe ich tatsächlich ein paar Fotos gemacht, allerdings war es wahlweise dunkel oder regnerisch/neblig (Überraschung!) und so richtig zufrieden bin ich daher mit keinem der Bilder. Aber man muss ja nicht immer so selbstkritisch sein.

Hier also das erste Set meiner London Reise. Es kommen noch mehr Bilder, die stehen allerdings unter einem anderen Thema. Ab jetzt bin ich übrigens auch auf Flickr, wo ich tendenziell wahrscheinlich mehr Bilder posten werde, als hier. Falls Interesse besteht kann man mir also auch dort (sprich: hier) folgen.

The Countryside

Arc of arcs
Rooftop Mountains
Yellow and Red Trafalgar Square
Tower Bridge
LoraLaura

Montag, 5. Mai 2014

Abstufungen von Grau - und ein Update

Das Leben als Mensch ist bekanntlich nicht immer leicht, vor allem dann, wenn man sich dazu entschließt einen Umzug zu wagen. Umzüge sind kacke. Sie sind wie rohe Möhren, die beim Kauen irgendwie immer mehr werden: sie kosten mehr Geld, mehr Zeit und mehr Nerven, als man selbst in seinen pessimistischsten Szenarien veranschlagt hat. Einziger Ausgleich für diesen existentiellen Missstand ist die Tatsache, dass nach einem Umzug etwas Neues, im Idealfall Besseres wartet. In meinem Fall das Zusammenleben mit meinem Freund, geografische Nähe zu meiner Familie und ein genereller Neuanfang.

Vieles bleibt in den Vor-, Während- und Nachphasen eines Umzugs auf der Strecke. Gesunde Ernährung, erholsamer Schlaf, persönliche Hygiene, guter Kaffee, Ansprüche an das Leben im Allgemeinen.  Das Fotografieren gehörte tatsächlich nicht zu den Dingen, die ob stetig wachsender Mengen an Kartons, Kleinkram und Möbelteilen plötzlich aller Relevanz entbehrten. Einem digitalen Messi gleich habe ich in den vergangenen Monaten also geknipst - und gesammelt und gesammelt und gesammelt, aber nicht gesichtet und nicht bearbeitet. Schluss damit! In Schüben von 5 Bilder Sets werde ich den Bild-Berg nach und nach abtragen (soweit der Plan). Macht euch also bereit.

Aber nicht zu bereit. Nocht nicht. Denn lustigerweise ist der heutige Post kein Teil dieser sicherlich spektakulären Aufholjagd mit mir selbst, sondern eine Verwertung von "B-Ware", die bei einem Photo-Contest, den ich seit kurzem regelmäßig mit Anna und Tommy (rechts in der Sidebar) abhalte, angefallen ist. Der Name "Abstufungen von Grau" erklärt sich selbst. Thema meiner Bilder war außer dem uns zur Inspiration vorgegebenen Fotografen nichts Bestimmtes, gedacht habe ich mir im Endeffekt mal wieder nicht viel außer "Das könnte doch ganz nett aussehen." Für Interpretatonen über Natur, den Menschen und seine Bauwerke darin, die Symbiose oder Feindschaft von Gemachtem und Gewachsenem und so weiter und so weiter bin ich offen. Also hier: Bilder.